Gelbe Schleife
Die Initiative aus Schweden, eine gelbe Schleife an der Leine oder ein gelbes Halstuch ist mehr als ein modisches Accessoire. Die gelbe Schleife soll Hundemenschen das Leben erleichtern.
Sie signalisiert anderen Hundemenschen: „Ich brauche Freiraum“.
Schon im Jahr 2012 startete die Kampagne „Gulahund“ in Schweden. Inspiriert von einer Hundeschule in Australien die arbeitende Hütehunde mit Halstüchern kennzeichnete. In rund 10 Nationen ist die auch unter dem Namen „Yellow Dog“ bekannte Kampagne bereits erfolgreich.
Hilf mit, die Bedeutung der gelben Schleife weiterzuverbreiten – für mehr Achtsamkeit im Umgang mit unseren geliebten Vierbeinern.
Welche Bedeutung hat die gelbe Schleife beim Hund?
Hektisches Rufen um brenzlige Situationen abzuwenden wenn ein fremder Vierbeiner Kurs auf den eigenen nimmt, soll mit der gelben Schleife der Vergangenheit angehören.
Schon von weitem soll die gelbe Schleife signalisiert: „Bitte halte Abstand, denn….
… ich bin krank
… ich bin läufig
… ich bin ängstlich
… mir geht’s nicht gut
… ich bin im Training
… ich bin unsicher
… ich möchte in Ruhe gelassen werden
… ich bin ein Therapiehund
Stöckchen Verletzungen
Verletzungen durch Stöckchen Spiele werden unterschätzt. Sie treten relativ häufig in unterschiedlichen Schweregraden auf.
Wenn das Stöckchen geworfen wird und nicht flach auf dem Boden zu liegen kommt sondern sich durch die Wucht im Boden stecken bleibt und sich dabei aufstellt, kann das Holz beim ungebremsten Fangversuch den Hund regelrecht aufspießen sowohl im Rachen als auch im Brustbereich. Auch beim Fangen in der Luft kann es zu Verletzungen kommen.
Typischen Verletzungen sind Wunden an der Zunge, am Gaumen oder Zahnfrakturen. Selbst blutende Verletzungen werden oft nicht wahrgenommen, da die Hunde das Blut abschlucken, bevor es aus dem Maul läuft.
Neben lebensbedrohlichen Verletzungen können sich kleine Holzsplitter ins Gewebe hineinarbeiten und schmerzhafte Abszesse verursachen.
Welpenschutz
In Wolfsrudeln wurde beobachtet, dass Welpen in den ersten 6-7 Lebenswochen eine Art „Narrenfreiheit“ haben. Zwar wird der Welpe auch gemaßregelt, wenn er sich frech verhält, jedoch nicht ernsthaft verletzt.
Erst nach dieser Zeit, lernen die Welpen die eigentlichen Familienregeln.
Aus dieser Beobachtung zog man den trügerischen Schluss, dass Welpen generell unter einem Welpenschutz stehen.
Tatsächlich, existiert beim Haushund der Welpenschutz, wenn überhaupt, auch nur innerhalb der eigenen Hundefamilie und auch dann nur in den ersten Lebenswochen.
Spätestens, wenn ein Welpe in seine neue Menschenfamilie einzieht, ist es mit dem Schutz daher ohnehin vorbei.
Das heißt, bei fremden, erwachsenen Hunden genießt der Welpe keinen Welpenschutz!
Grade bei Hündinnen ist es durchaus biologisch begründbar, wenn sie einen fremden Welpen attackieren - schließlich ist er Konkurrent des eigenen Nachwuchses.
Es handelt sich dabei nicht um eine Verhaltensstörung!