Definition von Altern
Altern ist die ständige Abnahme der Überlebenswahrscheinlichkeit bewirkt durch intrinsische Prozesse.
Ab wann ist mein Vierbeiner ein Senior?
Das Älterwerden unserer Haustiere ist für uns ein Thema, um das wir uns gerne drücken. Gefühlt ist unser geliebter Vierbeiner erst gestern bei uns eingezogen, war niedlich und verspielt.
Wenn unsere Vierbeiner älter werden, ändert sich viel für uns als Besitzer. Die Spaziergänge werden kürzer, das Treppensteigen wird schwieriger und das allgemeine Ruhebedürfnis unserer Vierbeiner steigt.
Das Altern ist ein schleichender Prozess der sich in die „Biologische Alterung“ und die „Umweltalterung“ teilt. Der Alterungsprozess lässt sich nicht verhindern oder rückgängig machen.
Die Biologische Alterung entsteht durch den Prozess der Zellteilung/Zellvermehrung. Mit dem biologischen Prozess entwickelt sich z. B. die Abnahme der Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane und die Schwächung der Muskulatur.
Die Umweltalterung wird, durch äußere Einflüsse verursacht.
Der Alterungsprozess bei Tieren hängt von Faktoren wie Ernährung, Lebensumstände und der Gene ab. (Rasse, Körpergröße, Gewicht, Gesundheitszustand und ob er kastriert ist).
So zählt eine Deutsche Dogge mit sechs Jahren schon zu den Senioren, während ein zehnjähriger Terrier normalerweise noch sehr agil ist.
Oft tun wir uns schwer zuzulassen, dass sich die Bedürfnisse des Hundes verändern, wir neigen dazu, so lange wie möglich, mit unseren Hunden den gewohnten Aktivitäten nachzugehen.
Oder das Gegenteil ist der Fall und die Hunde werden viel zu früh „auf Eis gelegt“.
Wir müssen lernen zu erkennen, in welchem Maß unsere Vierbeiner Beschäftigung noch genießen. Wir sollten unsere Vierbeiner weiter mit der gleichen Aufmerksamkeit wie üblich umsorgen. Dann steht einem glücklichen und erfüllten Lebensabend nichts im Weg.
Qualität vor Quantität- Schaffe Abwechslung
Auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt, es gibt für einen Senior nichts Schlimmeres, als jeden Tag, dieselbe kleine Strecke zu laufen - wir lesen ja auch nicht jeden Tag dieselbe Zeitung.
Unterschiedliche Strecken und verschiedene Eindrücke sind spannend.
Packe deinen Hund ins Auto und fahre an Orte, an denen er vorher gern gelaufen ist.
Fahrt zum See, geht im Wald spazieren oder lauft über Felder.
Die spannende Umgebung wird ihn motivieren, sich zu bewegen
Je nach Fitness deines Hundes kannst du auch kurze Tempowechsel einbauen.
Gerade wenn die Spaziergänge kürzer ausfallen, sind Vierbeiner schnell unterfordert. Er fühlt sich nutzlos und gelangweilt, dies führt zur Frustration. Fordere daher deinen Vierbeiner altersgerecht und regelmäßig.
Ein bisschen Abwechslung im Alltag hebt die Stimmung und es schärft die Sinne. Achte darauf, dass die Konzentrationsspanne im Alter verkürzt ist und er danach eine Ruhepause braucht.
Such- und Denkaufgaben sind gut geeignet, den Kopf fit zu halten und kleine Erfolgserlebnisse werden ihm große Freude bereiten.