Frieren Hunde im Winter?
Wie stark sie frieren und ab welchen Temperaturen, das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Individuelles Kälteempfinden
- Hunde mit dichtem Unterfell frieren weniger
- Dünne Hunde frieren stärker als Normalgewichtige.
- Ist ein Hund im Winter beim Spaziergang sehr aktiv, friert er weniger, als ein Hund der sich nur wenig bewegt.
- Kranke Hund frieren schneller als Hunde in guter Verfassung.
- Alte Hunde frieren mehr.
- Oft frieren auch größere Hunde weniger als Ihre kleinen Artgenossen.
- rassetypische Unterschiede.
Zu frieren ist übrigens für unsere Vierbeiner genauso unangenehm wie für uns Menschen.
Er spannt dabei seine Muskulatur an und hält sich verkrampft. Die Folge sind schmerzhafte Verspannungen. Gleichzeitig bedeutet Frieren für deinen Hund auch Stress.
Daher gehören frierende Hunde nach Hause!
Gute Vorsätze für`s neue Jahr
- Nehmen Sie sich mehr Zeit für Ihren Hund
An vielen Tagen laufen unser Vierbeiner leider mehr oder weniger „nebenher“. Wir sollten uns jedoch bewusst mehr Zeit für sie nehmen. Lasst auch einfach mal auf euren Spaziergängen das Handy zu Hause. Sie spüren, wenn wir zu 100% bei ihnen sind und sie unsere ungeteilte Aufmerksamkeit haben.
- Führen Sie altersgerechte Spiele ein
Ältere Tiere können und sollen nicht mehr so wild toben. Trotzdem spielen sie immer noch gerne. Such- und Denkaufgaben sind gut geeignet, den Kopf fit zu halten und kleine Erfolgserlebnisse werden ihnen große Freude bereiten.
- Halten Sie das Gehirn Ihres Hundes fit
Hunde können in jedem Alter etwas Neues lernen. Achte nur darauf, dass die Tricks ihn körperlich nicht zu sehr beanspruchen und nicht zu kompliziert sind. Hören Sie nicht auf, das bereits Gelernte weiterhin zu üben.
- Bürsten Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig
Eine ganz einfache Methode, das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners zu steigern, ist das regelmäßige Bürsten. Es pflegt nicht nur das Fell, auch die Durchblutung der Haut wird angeregt. Nicht zuletzt festigt es auch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Tier.
- Messen Sie das Futter jedes Mal ab
Wir neigen gerne dazu, unsere Tiere zu überfüttern, doch das beeinträchtigt seine Lebensqualität deutlich, z. B. weil schmerzende arthritische Gelenke mehr Gewicht tragen müssen.
Deshalb ist es wichtig die tägliche Futterration abzumessen. Denken Sie daran, die Menge des Hauptfutters entsprechend zu reduzieren, wenn Ihr Vierbeiner viele Leckerlis bekommt.
- Kümmern Sie sich intensiv um die Mundhygiene Ihres Vierbeiners
Zahnpflege ist in jedem Alter wichtig. Lassen Sie Zahnstein entfernen und geben Sie ihm Kauartikel zur zusätzlichen Mund- und Zahnhygiene.
- Vereinbaren Sie einen Check-Up-Termin bei Ihrem Tierarzt
Veränderungen der inneren Organe sind nicht von außen sichtbar und Symptome treten oft erst im fortgeschrittenen Stadium einer Krankheit auf. Viele Krankheiten können bei einer Vorsorgeuntersuchung rechtzeitig entdeckt werden.
- Überprüfen Sie, ob die Chip-Informationen auf einem aktuellen Stand sind
Hat Ihr Tier einen Chip implantiert? Ein Chip mit Daten ist wertlos, wenn die Daten nirgends vermerkt sind. Auch die angegebenen Daten auf der Identifikations-Plakette am Halsband, sollten regelmäßig überprüfen werden. Oft denkt man im Falle eines Umzugs oder einer Änderung der Telefonnummer nicht daran, diese Daten auch beim Tier zu ändern.
- Rüsten Sie sich für Notfälle
Speichern Sie die Telefonnummer Ihres Tierarztes bzw. der nächsten Tierklinik ab.
Informieren Sie sich über die entsprechenden Adressen und halten Sie sich auf dem Laufenden darüber, welcher Tierarzt am Wochenende Notdienst hat.
Machen Sie einen Erste-Hilfe Kurs für Tiere mit.
- Vorsorge Check-Up bei der Hundephysio
Durch einen regelmäßigen Vorsorge-Check-Up können Defizite frühzeitig erkannt und bei Beschwerden rechtzeitig reagiert werden.
Winterurlaub
Der Skiurlaub gehört für viele Familien in jedem Winter mit dazu, natürlich darf dabei auch der Hund nicht fehlen. Ob Wanderungen oder Skifahren – solange Dein Hund den Schnee mag und gesundheitlich nicht eingeschränkt ist, steht dem Winterurlaub mit Hund nichts im Weg.
Den eigenen Hund richtig einschätzen
Manche Hunde reisen gerne mit in den Urlaub und sind offen für neue Abenteuer. Andere Hunde bleiben vielleicht doch lieber zu Hause und lassen sich von einem Hundesitter betreuen.
Im Laufe eines Hundelebens kann sich die Einstellung zu Urlauben selbstverständlich auch ändern. Gerade ältere Hunde sind vielleicht auch gar nicht mehr fit genug für einen Hundeurlaub.
Sollte Dein Hund Reisen – warum auch immer – mit Stress verbinden, ist es besser, sich frühzeitig um einen Hundesitter oder Hundepension zu kümmern. Somit können alle Beteiligten die Ferien wahrscheinlich besser genießen.
Pfotenschutz
Für gewöhnlich sind die Pfoten eines Hundes sehr robust und für den Winter gewappnet.
Trotzdem stellen Kälte, trockene Heizungsluft, Schnee, Eis, Streusalz, Sand und Split eine große Belastung für die Pfoten unserer Vierbeiner dar. Streusalz trocknet die Haut an den Pfotenballen stark aus, dadurch werden die sie spröde und rissig, was äußerst schmerzhaft ist.
Hundemantel - sinnvoll oder Vermenschlichung
Manche Menschen belächeln Hunde im Hundemantel und stellen sich die Frage, ob ein Hund wirklich einen Mantel braucht.
Für einen normalen Spaziergang ist spezielle Winterkleidung normalerweise nicht nötig. Auch fühlen sich Tiere darin nicht besonders wohl.
- Welpen, deren Temperaturregulierung noch nicht ausreichend funktioniert.
- Tierschutzhunde, die einen kalten Winter aus ihren südlichen Herkunftsländern häufig nicht kennen.
- Hunden die wenig Unterwolle haben.
- kurzbeinige Rassen
- Senior Hunde
Sie können Körperwärme nicht so lange speichern und beginnen so schneller zu frieren, das liegt am verlangsamten Stoffwechsel.
Außerdem bewegen sich alte Hunde meist weniger und können sich dadurch schwer selber warm halten
Auch werden Sie schneller krank da sie ein schwächeres Immunsystem als jüngere Hunde haben.
- Gerade bei Erkrankungen des Bewegungsapparates verspannt die Muskulatur deines Hundes schnell, die Kälte zieht in die Gelenke und verursacht Steifigkeit.
Dadurch können sich die Symptome und Schmerzen von Arthrose sowie anderen Gelenkserkrankungen verschlimmern.